Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

das Coronavirus und der Umgang damit wird uns alle voraussichtlich noch eine ganze Weile begleiten. Von Beginn der Corona-Pandemie an sah sich das EVK Münster wie alle anderen Kliniken in Deutschland gezwungen, ein striktes Besuchsverbot umzusetzen. Über neun Wochen lang waren Besuche von Angehörigen nur in medizinisch notwendigen Ausnahmefällen möglich. Dieser Schritt war zwingend erforderlich, da unsere Patienten zur besonders gefährdeten Risikogruppe zählen und der Schutz unserer Patienten für uns oberste Priorität hat. Das EVK Münster hat sich nach reiflicher Überlegung und umfangreichen Vorbereitungen entschlossen, Besuche ab Mittwoch, 20. Mai 2020, wieder zu ermöglichen – unter strenger Beachtung einiger Regeln. Dabei richten wir uns nach den Vorgaben der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in der ab dem 15. Juni gültigen Fassung, des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der zuständigen Gesundheitsbehörde. Der Kontakt zu ihren Angehörigen unterstützt einerseits den Heilungsprozess unserer Patienten, birgt aber andererseits nach wie vor das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus und somit eines Virus-Eintrages in unser Haus. Deshalb bitten wir um Verständnis für die neuen Besuchsregeln und die strikte Einhaltung derselben. Bitte beachten Sie folgende Regeln für Ihren Besuch:

  • Für Patienten, die sich nur drei oder weniger Tage im EVK Münster aufhalten, sind keine Besuche möglich.[
  • Auf allen Stationen gilt: 3 x pro Woche mit zuvor vereinbartem Termin. Für jeden Besuch gilt: maximal 1 Besucher (zuvor namentlich benannt und angemeldet) pro Patient für jeweils 1 Stunde
  • Besuchsort: Patientenzimmer (in jedem Zimmer gilt: zeitgleich nur 1 Besucher)
  • Jeder Patient benennt maximal zwei Personen, die ihn besuchen können.
  • Besuchszeit: täglich in der Zeit von 14 bis 18 Uhr (nur mit Termin, siehe letzter Punkt)
  • Ausnahmen von diesem Vorgehen sind nur in besonderen Fällen, nach individueller Absprache mit dem zuständigen Arzt, möglich.
  • Jeder Besucher muss vor dem vereinbarten Termin am Haupteingang einen Fragebogen zu seinen persönlichen Coronavirus-Risiken (eigene COVID-19-Erkrankung oder ausstehender Test, Kontakt zu COVID-19-Positiven, verdächtige Symptome) ausfüllen, sollte dieser auffällig sein, ist ein Besuch nicht möglich. Bitte planen Sie die zusätzliche Zeit bei Ihrem Termin ein oder drucken den Fragebogen vorher Zuhause aus und bringen ihn ausgefüllt mit (pdf-Datei am Ende dieses Textes). Der Besucher meldet sich zuerst bei einem Mitarbeiter auf der jeweiligen Station an, gibt den Fragebogen ab und geht erst danach zum Patienten.
  • Jeder Besucher muss während seines gesamten Aufenthaltes im Krankenhaus eine mitgebrachte persönliche Stoffmaske (Alltagsmaske wie beim Einkaufen) tragen.
  • Desinfizieren der Hände vor Betreten und Verlassen des Krankenhauses (jeweils min. 30 Sekunden)
  • Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist während des gesamten Besuches einzuhalten. Benötigt der Patient Hilfestellung (Toilettengang, Anreichen von Essen) ist das Pflegepersonal zu benachrichtigen.
  • Jeder Besucher muss in einem Besuchsregister mit Namen, Datum, Uhrzeit und besuchtem Patient vermerkt werden (diese Angaben werden nach 4 Wochen gelöscht)
  • Telefonische Termin-Vergabe über die Stationssekretariate, montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr unterfolgenden Telefonnummern:


Station 1A 02 51/27 06-242

Station 2A 0251/2706-218

Station 2B  0251/2706-246

Station 2 C und 2D 0251/2706-270

Station 3A 0251/2706-232

Station 3B 0251/2706-220

Station 3C 0251/2706-332

Intensivstation 0251/2706-273


Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und Ihre Kooperation - im Sinne unserer Patienten, deren bestmöglicher Schutz immer unser oberstes Ziel ist. Unsere Patientinnen und Patienten freuen sich auf Sie!


Herzlich, das Team des Evangelischen Krankenhauses Johannisstift Münster

 

Hier können Sie den Fragenbogen als pdf aufrufen und ausdrucken. 

Hier finden Sie unsere Datenschutzhinweise für die Datenerfassung zur Eindämmung des Corona-Virus als pdf

Enge Zusammenarbeit zwischen EVK und UKM

Bei der Versorgung ihrer Patienten setzen das Universitätsklinikum Münster (UKM) und das Evangelischen Krankenhauses Johannisstift Münster (EVK) auf eine intensive Zusammenarbeit. 
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Aktuelles aus dem EVK Münster

Der Herausforderung trotz Coronavirus gestellt

Sich mitten in der Coronavirus-Pandemie einer Überprüfung unterziehen – diese Herausforderung hat das Evangelische Krankenhaus Johannisstift Münster (EVK) mutig und voller Elan angenommen. Die Einrichtung hat sich mit dem gesamten Mitarbeiter-Team dem Prozess der Rezertifizierung zum zweiten Mal gestellt und ist nun erneut erfolgreich mit dem Zertifikat "Certkom – Qualifizierte Schmerztherapie" für alle konservativen und operativen Fachbereiche des Hauses ausgezeichnet worden. Das Besondere daran: Die Ergebnisse einer umfangreichen Patientenbefragung zur Wirksamkeit der Schmerztherapie sind das Kernstück der Qualitätsprüfung, ein innovativer Ansatz für eine Zertifizierung.

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Sie sind jeden Tag Heldinnen und Helden

Zum „Tag der Pflegenden“: Evangelisches Krankenhaus Johannisstift dankt mit Rosen und Geschenken seinen Pflegekräften

Für das Evangelische Krankenhaus Johannisstift Münster (EVK) sind seine Pflegekräfte jeden Tag Heldinnen und Helden – ganz unabhängig von der aktuellen Coronavirus-Pandemie. Zum „Tag der Pflegenden“ am Dienstag, 12. Mai, überraschte die Pflegedienstleitung daher die einzelnen Stationen mit farbenfrohen Rosen, kleinen Geschenken und einem Dankes-Text – jeweils für jeden Mitarbeiter aus dem Bereich Pflege. 

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Ausbildung in Pflegeberufen

ACHTUNG!
Wer bei uns erfolgreich die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung absolviert hat, wird anschließend auch übernommen! Mehr Infos...

Schmerztherapie

Informieren Sie sich über die Behandlung chronischer Schmerzen in unserer Klinik für Anästhesiologie.
Mehr Infos...

Demenzfreundliche Station

Patienten, die unter Demenz leiden, benötigen eine besonders behutsame Betreuung.
Informieren Sie sich über unsere Demenzfreundliche Station.

Alterschirurgie (ZAC) + Alterstraumatologie (ZAT)

Alterschirurgie (ZAC) und Alterstraumatologie (ZAT) Hand in Hand - Chirurgie und Geriatrie für eine bestmögliche fachübergeifende Rundum-Versorgung.